Interview mit Bestcruiter, der Bewertungsplattform für Personalberater

Seit einigen Monaten unterhalten wir Berater von CAVISIO ein Profil auf der noch ziemlich neuen Internetseite Bestcruiter. Bestcruiter ist eine Bewertungsplattform, auf der Kandidaten und Unternehmen ihre Erfahrungen mit Personalberatern ausdrücken können. Uns gefällt dieser Service gut, weil er für mehr Transparenz im Markt der Personalberatung sorgt. Die Profile unserer Berater Juliane Brauer und Jürgen Bühler können dort eingesehen werden. Wer uns bewerten möchte, kann das auch direkt dort tun.

Bestcruiter hat uns kürzlich gebeten, in einem kurzen Interview über CAVISIO und die Besonderheiten unserer Dienstleistung zu sprechen. Das Angebot haben wir gerne angenommen. Das Interview mit Jürgen Bühler finden Sie im Blog von Bestcruiter.

„Der Abteilungsleiter ist nicht wichtig!“

… und die Interessen und Fragen von Bewerbern auch nicht.

Mann, habe ich hier viele unwichtige Stellen zu besetzen.

Eine meiner Kandidatinnen sucht eine neue Aufgabe. In der passenden Region ist eine Stelle ausgeschrieben, für die sie sehr geeignete Erfahrungen mitbringt.

Was sie und mich überrascht: Die Stellenausschreibung ist seit mehr als 7 Monaten online. Meine Kandidatin ist skeptisch, ob sie sich bewerben soll. Ich will für sie herausfinden, was der Knackpunkt ist.

Immerhin handelt es sich nicht um eine Position, die möglicherweise immer wieder zu besetzen ist, so wie z.B. die Einstiegspositionen in die IT-Beratung, die sich ja alle irgendwie gleich lesen und wo Monat für Monat Absolventen eingestellt werden können. Klar, da kann man eine generische Stellenbeschreibung online lassen. Hier wird jemand gesucht, der eine Abteilung leitet, mehrere Teams, fast 40 Mitarbeiter.

Zuerst tippe ich auf ein sehr komplexes Anforderungsprofil, sehr spezifische Kenntnisse, evtl. sehr wählerische Vorgesetzte. Eben ein paar Besonderheiten, die es der Firma schwer machen, die Stelle zu besetzen.

Die ausgeschriebene Abteilungsleiter-Stelle ist nicht wichtig?!?

Die Begründung, die mir der etwas müde wirkende Personaler liefert? Die Stelle sei nicht wichtig. Man habe ein bisschen umstrukturiert, die Kollegen machten die Arbeit mit. Die Stelle bleibe online, falls sich der perfekte Abteilungsleiter bewirbt.

Zuerst denke ich, dass dieses „nicht wichtig“ meint, dass die Stelle nicht so brisant sei, als dass man einen Personalvermittler beauftragen wolle. Ich stelle klar: Meine Kandidatin möchte wissen, warum die Stelle noch vakant ist, sie überlege, sich zu bewerben. Die Antwort bleibt die gleiche: Die Besetzung der Stelle habe keine Priorität. Was meine Kandidatin so könne? Die Frage kommt nicht.

So geht man nicht mit Bewerbern um

Finde nur ich das merkwürdig? Nein! Per se werden Kandidaten stutzig, wenn ein attraktiver Führungsposten mehr als ein halbes Jahr ausgeschrieben ist. Ähnlich, wie bei einem Kandidaten, der sehr lange nach dem nächsten Job sucht. Das Ergebnis: Je länger die Stelle nicht besetzt ist, desto schwieriger wird es, Bewerbungen zu erhalten.

Andere Firmen „vertuschen“ solche langen Suchen, indem sie das Veröffentlichungsdatum regelmäßig aktualisieren. Und wenn ich mit ihnen spreche, erzählen Sie mir, wie schwierig es sei, den Richtigen zu finden. Oder, dass alle bisherigen Kandidaten zu teuer waren. Und so weiter! Das sind nachvollziehbare Gründe.

Wenn ein Unternehmen, dessen Kernkompetenz übrigens im Bereich der Informationstechnologie liegt, die Besetzung einer IT-Abteilungsleitung nicht wichtig nimmt, ist es doch, als spare sich ein Restaurant den Koch, oder nicht? Und welche Information, hofft der Personaler, gebe ich nun meiner Kandidatin?

Grundsätzlich bin ich zu lange in der Karriereberatung tätig, als dass ich die Bedeutung von Arbeitgeber-Bewertungsportalen zu hoch hänge. Aber in diesem Falle habe ich doch einen Blick riskiert: Es gibt genau 2 Bewertungen, eine von einem Mitarbeiter (der findet alles bestens), eine von einem Bewerber, 2016, der nie ein Feedback bekommen hat. Wahrscheinlich ein Abteilungsleiter, der ist ja nicht wichtig.

Kündigung .. und plötzlich ist alles möglich ?

Warum das Kündigungsgespräch der falsche Zeitpunkt für eine Gehaltserhöhung ist

Die Vorgeschichte

Carolin und ich stehen schon länger in Kontakt. Irgendwann, vor ca. 8 Monaten, kamen wir ins Gespräch. Sie wollte etwas verändern. Unbedingt. So ginge es nicht mehr weiter. Sie war richtig sauer.

Nein .. bitte gehen Sie nicht!

Nein .. bitte gehen Sie nicht!

10 Jahre war sie bei ihrer bisherigen Firma, einem kleinen IT-Beratungshaus. Den Bereich CRM-Consulting hatte sie quasi mit aufgebaut. Weil sie von Beginn an dabei  war, erhielt sie kontinuierlich wachsende Verantwortung – für Projekte, für das Einstellen, Einarbeiten und Führen neuer Mitarbeiter, für organisatorische Fragen. Sie war richtig gut in ihrem Job. Ihre Kunden waren immer sehr zufrieden, ihr Team schätzte sie als Führungskraft. Nötiges Wissen eignete sie sich in Eigenregie an. Mehr Verantwortung, mindestens 10 Stunden täglich, kein Ausgleich. Mickrige Gehaltserhöhungen nur auf Nachfrage, eine Vergütung, die locker 10-15.000 Euro zu niedrig ist. Urlaubsansprüche, die verfielen. Und wenn sie einmal verreiste oder krank war, wurde ständige Erreichbarkeit erwartet. Weder Zeit noch Budget für Weiterbildung.

Die Mitarbeitergespräche verliefen, wenn sie denn stattfanden, immer nach dem gleichen Muster: Der Chef gab gutes Feedback und forderte: Höhere Ziele, zusätzliche Projekte. Und er vertröstete: Nennenswerte Gehaltsverbesserungen seien nicht drin. Im Moment. Aber wenn die Firma sich so entwickelt wie geplant…

Es reichte. Carolin stieg in den Bewerbungsprozess ein, führte gute Gespräche, erhielt aus 6 Gesprächen drei Vertragsangebote. Ihren Gehaltswunsch – fast 20.000 Euro mehr pro Jahr – hatten wir mit Hilfe von aktuellen Gehaltsstudien definiert. Sie entschied sich für eines der Angebote, sagte dem Arbeitgeber zu, bat ihren Chef um einen Gesprächstermin.

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Erfolgskriterien für internationale Zusammenarbeit oder wie kann ich meine interkulturelle Kompetenz steigern?

Globalisierung als Triebfeder für interkulturelle Missverständnisse

Durch die Globalisierung der Geschäftsaktivitäten steigt die Anzahl der Personen, die international tätig sind. Leider scheitern viele internationale Projekte und Geschäftsanbahnungen. Hierzu gibt es unterschiedliche Studien, die davon ausgehen, dass zwischen 60 bis 80 Prozent der Geschäftsanbahnungen und ca. 60 Prozent der internationalen Entsendungen scheitern. Ein wichtiger Grund für das Scheitern ist eine
mangelnde interkulturelle Vorbereitung und Kompetenz der Beteiligten. Daher stellt sich die Frage, was Sie tun können, damit die Erfolgswahrscheinlichkeit Ihrer internationalen Aktivitäten steigt und Sie internationale Kooperation kompetent bewältigen können.

Es kann ja durchaus verwirrend sein, wenn Sie beispielsweise mit einem chinesischen Kollegen eine Vereinbarung treffen. Der chinesische Kollege sagt „Ja“ zu dieser Vereinbarung und als Deutscher gehen Sie davon aus, dass die Vereinbarung umgesetzt wird. Wenn Sie mit den kulturellen Gepflogenheiten vor Ort noch nicht vertraut sind, dann wissen Sie wahrscheinlich nicht, dass es im Chinesischen kein „Nein“ gibt und das „Ja“ in dieser Situation eher heißt „Okay – ich habe verstanden, was Du gesagt hast.“ und nicht zwangsläufig „Ja, ich mache jetzt das, was wir vereinbart haben.“ Ungewöhnlich? Ja, aus Sicht eines Deutschen vielleicht, aber nicht aus Sicht eines Chinesen. Für beide Seiten ist ihr Verhalten „normal“. Aber was heißt schon normal und warum sind so unterschiedliche Verhaltensweisen für beide Seiten normal? Weiterlesen

5 Tipps für digitale Investments, die sich für Sie auszahlen

(Weiter-)Bildung wird im kommenden Veränderungsprozess zu einem unbezahlbaren Anlagevermögen und zu einer entscheidenden Schlüsselfunktion, wenn es um unsere eigene Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit geht. Die Transformation der Arbeits- und Wirtschaftswelt durch Industrie 4.0 und die Digitalisierung wird uns neue Kompetenzen abverlangen.

Wir müssen daher die Vorstellung beerdigen, mit einer abgeschlossenen Berufs- oder Hochschulausbildung hätten wir unser Soll an Wissens- und Kompetenzanfütterung bis an unser Lebensende erfüllt.  Lernen bedeutet in Zukunft nicht nur das Aneignen neuen Wissens und neuer Kompetenzen, sondern auch das bewusste Ver-Lernen von veralteten Informationen, die in einer veränderten Umwelt zum mentalen Ballast werden.
Das Informationszeitalter bietet hervorragende Möglichkeiten für das individuelle Self-Investment. Wer heute über einen Internetanschluss und ein mobiles Endgerät oder einen Computer verfügt, kann sich jederzeit virtuell weiterbilden und seine Kompetenzen bedarfsgerecht und modulartig erweitern. Einige Dinge sind dabei allerdings zu beachten.

Hier kommen die 5 Tipps für Digitales Investment Weiterlesen

Ich kapier’s nicht: Hatten Sie nicht Ja gesagt? Und wieso tauchen Sie jetzt ab?

Sitzen gelassen, verwundert…

2face - gefunden bei dc.wikia.com

Lieber Two Face! Ich muss Ihnen noch einmal schreiben! Zunächst hoffe ich aber, dass Sie Ihren neuen Spitznamen mögen.

Two Face, ich verstehe, dass die Entscheidung für einen neuen Arbeitgeber weitreichend ist. Ich kenne das Gefühl: Manchmal ist man hin- und hergerissen. Aber musste es so zu Ende gehen?

Wie alles anfing

Alles hatte so schön begonnen. Ich hatte Sie in einem sozialen Netzwerk kennen gelernt. Nach einigen E-Mails verabredeten wir uns zum Telefonieren. Ich spürte Übereinstimmung: Sie suchten eine neue Aufgabe, ich konnte ein tolles Unternehmen empfehlen, das Ihren Wunschvorstellungen zu entsprechen schien.

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Schluss mit dem Gender Gap

Bestimmen Sie Ihren Marktwert, verhandeln Sie gut und bitte: Kein Neid!

Realistische Gehaltsanalyse – nicht nur für Frauen!

Kürzlich haben wir mit Melanie Vogel, Initiatorin des Messe-Kongresses women&work,  eine Kooperation vereinbart. Wir freuen uns, dass sie in Zukunft hin und wieder als Gastautorin auf unserem Blog über zukunftsorientierte Weiterbildungskonzepte schreibt. Im Gegenzug freue ich mich, einen Artikel für ihre Blogparade zum Equal Pay Day beizusteuern.

„Der Equal Pay Day ist der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen; er macht auf den bestehenden Gender Wage Gap aufmerksam […]. Der Aktionstag in Deutschland markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Arbeitszeit.“ (Wikipedia)

Der durchschnittliche Gehaltsunterschied zwischen den Geschlechtern soll aktuell bei rund 22 Prozent liegen – fast einem Viertel. Wahnsinn!

Echt jetzt? Werden Frauen pauschal benachteiligt?

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Karriere-Vision 2016: Gehalt, Bewerbung, Weiterbildung im Fokus

„Welche Fragen beschäftigen Sie bei Ihrer Karriere am meisten? Worüber möchten Sie hier im Blog zukünftig lesen?“

Das war der Aufhänger unserer kleinen Umfrage, die wir im Frühjahr bei mehr als 600 Kandidaten unserer Karriereberatung durchgeführt haben. Wir freuen uns über die große Resonanz und den wertvollen Input für unser Blog. Der Zuspruch motiviert uns, den Blog in der Zukunft thematisch breiter aufzustellen.

Auf diese Themen konzentrieren wir uns zukünftig:

TagCloud - Themen im Blog

Gehalt

Sie erhalten transparente, umfassende Informationen zu neuen Gehaltsanalysen, Tipps für Gehaltsverhandlungen und wir räumen mit Gehalts-Mythen auf.

Zukunftstrends

Worauf müssen wir uns in Zukunft einstellen? Wie bereiten wir uns auf eine Arbeitswelt geprägt von Industrie 4.0, Digitaler Transformation, Automatisierung, Machine Learning und künstlicher Intelligenz  vor? Aus diesen Fragen resultiert unmittelbar ein weiterer thematischer Schwerpunkt:

Weiterbildung

Wir sind gefordert, ohne Frage. Zeit ist die knappste Resource. Dennoch: Wir müssen am Ball bleiben! Welche Weiterbildungen sind zielführend? Wie bringen wir Lernen und Arbeiten unter einen Hut? Welche Unterstützung erwarten wir vom Arbeitgeber? Wie sichern wir uns diese?

Bewerbung / Auswahlverfahren

Auswahlverfahren als Black-Box – Sie (und wir) erleben es immer wieder: Was passiert in den Personal- und Fachabteilungen? (Wie) Funktionieren standardisierte Online-Bewerbungsformulare? Kann man sich in einem solchen „Schema F“ überhaupt positionieren? Welchen Trends unterliegen Vorstellungsgespräche? Wie geht gute Vorbereitung? Gerade beruflich stark eingebundenen Professionals, die wenige Gespräche führen, fehlen Übung und Routine.

Laufbahn und Karriere

Regelmäßig fragen wir uns, wie wir den nächsten beruflichen Schritt am besten ausrichten. Welche Entwicklungsmöglichkeiten bieten sich? Wie gestaltet man seine Laufbahn aktiv? Was ist eigentlich eine „Karriere“?

Überraschende, manchmal skurrile, gelegentlich nicht nachvollziehbare, aber auch viele aufschlussreiche Anekdoten aus unserem Beratungsalltag, Interviews von Experten sowie Beiträge von Gastautoren mit Spezialwissen liefern neue Blickwinkel und Impulse für berufliche Zufriedenheit.

Und wir setzen auf Sie: Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion und treten Sie mit uns und anderen Interessierten in Kontakt. Wir freuen uns auf Ihre Meinungen und spannende Diskussionen.

IT-Gehälter: 2016 ist mehr drin

Gastbeitrag von Sven Hennige

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist derzeit so hoch wie nie: Der Stellenindex BA-X der Bundesagentur für Arbeit, ein Indikator für diese Nachfrage, kletterte kürzlich auf 202 Punkte – ein Rekordhoch. Auch für das kommende Jahr sind die Prognosen gut. Gleichzeitig herrscht gerade im Fachkräftebereich ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften: 89 % der Führungskräfte sehen es in einer Befragung durch den Personaldienstleister Robert Half als Herausforderung, freie Stellen zu besetzen.

Von der starken Nachfrage – und der damit verbundenen Konkurrenzsituation der suchenden Unternehmen – profitieren die Arbeitnehmer: Die Löhne steigen 2016, für IT-Fachkräfte sogar um bis zu knapp 6 %. Das zeigt die kostenlose Gehaltsübersicht 2016 von Robert Half, die die Gehaltsentwicklung für 46 verschiedene IT-Positionen auflistet.

Die IT gehört zu den größten Gewinnern

Im Vergleich zum Finance-Bereich oder administrativen Bereich sind in der IT stärkere Gehaltssprünge drin. Denn die Digitalisierung der Wirtschaft schreitet voran und IT-Profis sind weiterhin knapp. Unternehmen tun sich nicht nur schwer damit, neue Fachkräfte zu finden, sie müssen auch verhindern, dass vorhandene Mitarbeiter abgeworben werden. Das schlägt sich in der erwarteten Lohnentwicklung nieder. Einige Berufe stechen dabei besonders hervor:

Netzwerk- und Security-Administratoren (+ 5,0 %), Netzwerkadministratoren (+ 4,9 %) und Software-Entwickler für Java (+ 4,4 %) können sich über die größten Zuwächse freuen.

Die Übersicht listet ab Seite 20 auch die meist gefragten IT-Spezialisten für die nächsten fünf Jahre, wie sie laut einer Robert Half Befragung von 200 CIOs in Deutschland eingeschätzt werden. Diese IT-Profis werden demnach die höchsten Gehaltsforderungen einfordern können:

  • Security-Spezialisten
  • Webentwickler
  • Fachkräfte mit direktem Kundenkontakt
  • Anwendungsentwickler
  • Netzwerk-Spezialisten

Regionale Unterschiede

Natürlich unterscheidet sich die Gehaltsentwicklung nicht nur nach Beruf und Branche, sondern auch nach Region und Berufserfahrung. Im bundesweiten Vergleich können IT-Fachkräfte in Frankfurt, München und Köln am besten verdienen, wie die folgende Grafik zeigt:

Quelle: Gehaltsübersicht 2016 von Robert Half

Quelle: Gehaltsübersicht 2016 von Robert Half

Den direkten Zugriff auf einzelne Berufe bietet mit wenigen Klicks ein eigener Gehaltsrechner: Hier lässt sich anhand der Kriterien „Arbeitsbereich“, „Titel“ und „Berufserfahrung“ die gängige Gehaltsspanne errechnen. Der Rechner ist kostenlos auf der Webseite von Robert Half verfügbar, ebenso wie die Gehaltsübersicht.

Gute Zeiten für Angestellte – harte Zeiten für Arbeitgeber?

Steigende Gehälter bedeuten nicht zwangsläufig, dass Arbeitnehmern am Ende auch mehr übrig bleibt. Doch die jüngsten Prognosen der Deutschen Bundesbank stimmen hier zuversichtlich: Aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank rechnet sie für 2016 mit einer Inflationsrate von 1,8 %. Auch inflationsbereinigt bleibt für die meisten Arbeitnehmer demnach ein Gehaltsplus.

Angesichts der starken Konkurrenzsituation auf dem Arbeitsmarkt können Unternehmen nicht ganz so entspannt in die Zukunft schauen. Sie müssen sich nicht nur darüber Gedanken machen, auf welchem Wege sie am effektivsten neue Mitarbeiter finden, sondern sich auch besonders gut auf Gehaltsverhandlungen vorbereiten. Denn nur wer über die aktuellsten Gehaltsentwicklungen auf dem Laufenden ist, kann überzeugende Angebote machen und ist der Konkurrenz immer etwas voraus. Die Gehaltsübersicht 2016 von Robert Half steht hier kostenlos zum Download bereit.

Über den Autor
Sven Hennige verantwortet als Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands die Geschäfte von Robert Half in Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden. Der studierte Betriebswirt bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Branche mit und ist damit ein ausgewiesener Marktkenner für die Vermittlung von Fach- und Führungskräften auf Zeit und in Festanstellung.