Suchen wir m/w/d’s, d/w/m’s oder doch einfach den besten Menschen für unsere Jobs?

Der Perfect Match sollte unabhängig von Geschlecht und Herkunft sein. Dass seit einigen Jahren jedes Substantiv der deutschen Sprache mit Sternchen und Slashes verziert wird, geht mir als Sprachverliebtem aber schon etwas auf den Zeiger. Just my 5ct.

Als Headhunter und Profi-JobSearcher bin ich die gender-gerechten Stellentitel gewöhnt. Spätestens mit Einführung des dritten Geschlechts kam nochmal richtig Schwung in die Stellentitel.

Dass man die Jobtitel sehr kreativ auslegen kann, zeigen die vier Beispiele im Bild, über die ich kürzlich bei einem JobIdent für einen Klienten gestolpert bin.

❗️msgGillardon geht ganz klassisch vor m/w/d
❗️Uniper setzt auf Gender-Sprech und zieht die Damen der Schöpfung im w/m/d nach vorn
❗️Timocom geht gendermäßig ganz auf Nummer sicher und zeigt mit d/w/m Flagge
❗️artegic sucht einen Menschen

Mir persönlich gefällt der Ansatz von artegic AG sehr gut. Kannte ich so noch nicht.

Ich verwende in meinen Anzeigen ein „*“ nach jedem Titel und verweise im Fuß der Anzeige darauf, dass es mir um den besten Match geht – Geschlecht, Rasse, Religion, Hautfarbe sind nebensächlich.

Wie geht Ihr in Euren Stellenausschreibungen vor?

#candidateexperience#recruiting

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nach oben