Manchmal zeigt sich erst Jahre später, wie gut eine Personalentscheidung wirklich war.

Acht Wochen bis zur Vertragsunterschrift. Zwei Jahre bis zur ersten Führungsaufgabe. Und dazwischen eine Personalentscheidung, die für beide Seiten goldrichtig war.

Manchmal zeigt sich erst Jahre später, wie gut eine Personalentscheidung wirklich war. Frühjahr 2024 bekam ich von einem Kunden einen spannenden Suchauftrag. Gesucht wurde ein Product Manager für ein aufstrebendes Technologiesegment im Bereich der Energieübertragung. Eine anspruchsvolle Rolle, sehr nah am Kunden, mit viel Gestaltungsspielraum. Unter anderem sollten Technology Scouting und Lobbyarbeit betrieben werden.

Wir fanden einen jungen Produktmanager mit einigen Jahren Berufserfahrung, den es zufällig wieder in seine Heimatregion zog. Fachlich passte es, menschlich stimmte die Chemie und auch die persönlichen Rahmenbedingungen waren ideal.

Ein echter Perfect Match. Und das in rekordverdächtiger Zeit: Nur acht Wochen von der Auftragserteilung bis zum unterschriebenen Arbeitsvertrag.

Aber das ist nicht der eigentliche Grund, warum ich euch die Geschichte erzähle.

Das Onboarding lief hervorragend. Das Unternehmen bot Freiraum und Vertrauen, der neue Kollege brachte Kompetenz, Engagement und jede Menge Gestaltungswillen mit. Beide Seiten haben geliefert.

Und jetzt, gut zwei Jahre später?

Sehe ich, dass unser Kandidat seine erste Führungsaufgabe übernommen hat. Er leitet heute eine Gruppe von Produktmanagern in dem Technologiesegment, das er selbst mit aufgebaut hat.

Solche Geschichten freuen mich total. Denn genau darum geht es mir in der Personalberatung.

Ich möchte nicht einfach Stellen besetzen. Ich möchte berufliche Laufbahnen positiv verändern. Menschen mit Unternehmen zusammenbringen, in denen sie nicht nur gebraucht werden, sondern auch wachsen können. Fachlich und persönlich.

Dafür muss man verstehen, wie Produktmanagement funktioniert. Welche Kompetenzen eine Rolle wirklich erfordert und welche Herausforderungen dahinterstecken. Deshalb habe ich mich auf dieses Berufsfeld spezialisiert.

Aber Fachkompetenz allein reicht nicht. Es braucht auch Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und ein Gespür dafür, welcher Mensch in welche Unternehmenskultur und welches berufliche Umfeld passt.

Und genau hier liegt für mich der Unterschied zwischen der Besetzung einer Stelle und wirklich guter Personalberatung.

Ich bin überzeugt: KI und Automatisierung werden unser Recruiting verändern. Aber dieses Gespür für Menschen und ihre Entwicklungsmöglichkeiten werden sie so schnell nicht ersetzen.

Und wenn ich zwei Jahre nach einer Vermittlung sehe, wie sich ein Mensch entwickelt hat, dann weiß ich wieder, warum ich diesen Beruf so gerne mache.

CAVISIO #personalberater #produktmanagement #recruiting

Nach oben