Bewerbungen scheitern selten im Gespräch. Meist früher im ATS – kurz: Der Bewerbungssoftware.

Bewerberrealität im Produktmanagement
Bewerbungen scheitern selten im Gespräch. Meist früher im ATS – kurz: Der Bewerbungssoftware.

Ein Bewerbungsprozess beginnt nicht mit einem Gespräch.
Er beginnt mit einem Filter. 🔻

Und dieser Filter besteht aus zwei Teilen:

🤖 System (ATS, Parsing, Keyword-Logik)
🧔‍♀️ Mensch (Recruiter, Hiring Manager)

Viele erfahrene PMs unterschätzen diesen Mechanismus.

Typische Beobachtungen aus meiner Praxis:

👉 Projektnamen ohne Einordnung in relevante Skills
👉 Verantwortungen ohne Outcome oder Wirkung
👉 Profile, die für Menschen gut lesbar sind, aber vom System nicht verstanden werden
👎 kein ATS-Approval

Das Ergebnis:
Deine Bewerbung wird aussortiert, bevor es jemand mit Hirn bewusst prüft.

Das ist kein Qualitätsurteil.
Das ist ein Mechanik-Problem.

Wer sich bewirbt, muss beide Ebenen bedienen. Und das sachlich, präzise, ohne Buzzwords.

Wenn du das Gefühl hast, dein Profil kommt gar nicht erst „auf den Tisch“:
Dann lohnt sich genau dort ein kritischer Blick.

Sofort umsetzbarer Tipp:
Nimm eine Ziel-Stellenanzeige. Markiere 10–15 Begriffe (Skills/Methoden/Domain). Tauchen davon die wichtigsten sichtbar in deinem CV auf ohne Copy-Paste?

Wenn nein, verlierst du Punkte, bevor dich jemand überhaupt „kennenlernt“.


Ich bin Jürgen Bühler, Dein Personalberater speziell für das Themenfeld Produktmanagement. Auf LinkedIN teile ich Content rund um diesen schönen Beruf, zu Erfolgsmethoden, Trainings, Weiterbildung und natürlich Karrierechancen.

Vernetze Dich mit mir, wenn Du Dich für dieses Berufsfeld interessierst.

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