IT-Gehälter: 2016 ist mehr drin

Gastbeitrag von Sven Hennige

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist derzeit so hoch wie nie: Der Stellenindex BA-X der Bundesagentur für Arbeit, ein Indikator für diese Nachfrage, kletterte kürzlich auf 202 Punkte – ein Rekordhoch. Auch für das kommende Jahr sind die Prognosen gut. Gleichzeitig herrscht gerade im Fachkräftebereich ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften: 89 % der Führungskräfte sehen es in einer Befragung durch den Personaldienstleister Robert Half als Herausforderung, freie Stellen zu besetzen.

Von der starken Nachfrage – und der damit verbundenen Konkurrenzsituation der suchenden Unternehmen – profitieren die Arbeitnehmer: Die Löhne steigen 2016, für IT-Fachkräfte sogar um bis zu knapp 6 %. Das zeigt die kostenlose Gehaltsübersicht 2016 von Robert Half, die die Gehaltsentwicklung für 46 verschiedene IT-Positionen auflistet.

Die IT gehört zu den größten Gewinnern

Im Vergleich zum Finance-Bereich oder administrativen Bereich sind in der IT stärkere Gehaltssprünge drin. Denn die Digitalisierung der Wirtschaft schreitet voran und IT-Profis sind weiterhin knapp. Unternehmen tun sich nicht nur schwer damit, neue Fachkräfte zu finden, sie müssen auch verhindern, dass vorhandene Mitarbeiter abgeworben werden. Das schlägt sich in der erwarteten Lohnentwicklung nieder. Einige Berufe stechen dabei besonders hervor:

Netzwerk- und Security-Administratoren (+ 5,0 %), Netzwerkadministratoren (+ 4,9 %) und Software-Entwickler für Java (+ 4,4 %) können sich über die größten Zuwächse freuen.

Die Übersicht listet ab Seite 20 auch die meist gefragten IT-Spezialisten für die nächsten fünf Jahre, wie sie laut einer Robert Half Befragung von 200 CIOs in Deutschland eingeschätzt werden. Diese IT-Profis werden demnach die höchsten Gehaltsforderungen einfordern können:

  • Security-Spezialisten
  • Webentwickler
  • Fachkräfte mit direktem Kundenkontakt
  • Anwendungsentwickler
  • Netzwerk-Spezialisten

Regionale Unterschiede

Natürlich unterscheidet sich die Gehaltsentwicklung nicht nur nach Beruf und Branche, sondern auch nach Region und Berufserfahrung. Im bundesweiten Vergleich können IT-Fachkräfte in Frankfurt, München und Köln am besten verdienen, wie die folgende Grafik zeigt:

Quelle: Gehaltsübersicht 2016 von Robert Half

Quelle: Gehaltsübersicht 2016 von Robert Half

Den direkten Zugriff auf einzelne Berufe bietet mit wenigen Klicks ein eigener Gehaltsrechner: Hier lässt sich anhand der Kriterien „Arbeitsbereich“, „Titel“ und „Berufserfahrung“ die gängige Gehaltsspanne errechnen. Der Rechner ist kostenlos auf der Webseite von Robert Half verfügbar, ebenso wie die Gehaltsübersicht.

Gute Zeiten für Angestellte – harte Zeiten für Arbeitgeber?

Steigende Gehälter bedeuten nicht zwangsläufig, dass Arbeitnehmern am Ende auch mehr übrig bleibt. Doch die jüngsten Prognosen der Deutschen Bundesbank stimmen hier zuversichtlich: Aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank rechnet sie für 2016 mit einer Inflationsrate von 1,8 %. Auch inflationsbereinigt bleibt für die meisten Arbeitnehmer demnach ein Gehaltsplus.

Angesichts der starken Konkurrenzsituation auf dem Arbeitsmarkt können Unternehmen nicht ganz so entspannt in die Zukunft schauen. Sie müssen sich nicht nur darüber Gedanken machen, auf welchem Wege sie am effektivsten neue Mitarbeiter finden, sondern sich auch besonders gut auf Gehaltsverhandlungen vorbereiten. Denn nur wer über die aktuellsten Gehaltsentwicklungen auf dem Laufenden ist, kann überzeugende Angebote machen und ist der Konkurrenz immer etwas voraus. Die Gehaltsübersicht 2016 von Robert Half steht hier kostenlos zum Download bereit.

Über den Autor
Sven Hennige verantwortet als Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands die Geschäfte von Robert Half in Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden. Der studierte Betriebswirt bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Branche mit und ist damit ein ausgewiesener Marktkenner für die Vermittlung von Fach- und Führungskräften auf Zeit und in Festanstellung.

Was verdient eigentlich ein Produktmanager?

Heute starten wir eine neue Serie auf dem Gehälterblog. Wir veröffentlichen in loser Folge kleine Gehaltsreports zu  Berufsbildern, mit denen wir in unserer Beratungspraxis regelmäßig zu tun haben. Wir starten mit dem – Trommelwirbel – Produktmanager.
Der Produktmanager nimmt im Unternehmen eine wichtige Schlüsselrolle ein, insbesondere bei der Markteinführung neuer Produkte. Er ist zuständig für die Planung, Steuerung und die Kontrolle verschiedener Produkte oder ganzer Produktlinien. Damit ist er eine wichtige Schnittstelle zwischen der Entwicklung und dem Marketing. Im Gegensatz zum klassischen Verkäufer, der oft die Umsatzbrille aufhat, ist seine Zielsetzung, Produkte möglichst wirtschaftlich herzustellen. Produktmanager denken unternehmerisch und marktorientiert in Deckungsbeiträgen und Margen.

von panthermedia.net

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Zum Tagesgeschäft zählen deshalb regelmäßige Markt- und Wettbewerbsanalysen. Firmen, die über ein gutes Produktmanagement verfügen, erhalten ein besseres Wissen über die Kundenwünsche und können entsprechend schnell auf Veränderungen reagieren. Die Anforderungen an Produktmanager sind hoch. Ein guter Produktmanager benötigt in der Regel einen guten Einblick ins Produkt und gleichzeitig kaufmännische Kenntnisse und Marketingkenntnisse. Dementsprechend rekrutieren die Unternehmen ihre Produktmanager auch gerne aus den Entwicklungsabteilungen oder Fachabteilungen. Von Kunden bekommen wir immer wieder gesagt, dass gute Mitarbeiter rund 5-7 Jahre Berufserfahrung benötigen, um eigenverantwortlich Verantwortung für Produktlinien zu übernehmen. Dementsprechend gut bezahlt werden die Produktmanager.

Sag mir was Du verdienst und ich sag Dir, wo Du wohnst

Die Vergütung kann aber innerhalb Deutschlands höchst unterschiedlich ausfallen. Sie hängt einerseits sicher von der Komplexität der Produkte und der Profitabilität der Branche ab. Je höher der Deckungsbeitrag des Produktprogramms, das der Produktmanager betreut, desto besser ist auch seine Verhandlungsposition in eigener Gehaltssache. Aber es macht auch einen gravierenden Unterschied aus, wo der Arbeitnehmer arbeitet. Grundsätzlich stellen wir regelmäßig in der Praxis fest, dass das Gehalt in Ostdeutschland niedriger ausfällt als im Westen. Das bestätigen auch Marktforschungsfirmen wir Personalmarkt (compensation-online.de). Zudem herrscht in Westdeutschland ein Süd-Nordgefälle. In Bayern und Baden Württemberg wird etwa eine höhere Vergütung bezahlt als etwa in Schleswig-Holstein. Es spielt häufig auch eine Rolle, ob der Arbeitgeber in einer Metropolregion oder auf dem flachen Land seinen Geschäftssitz hat.

von compensation-online.de

Welche Branchen sind aus Gehaltssicht besonders sexy?

Die besten Chancen, bei der Gehaltsverhandlung eine hohe Vergütung auszuhandeln, haben die Marketing-Experten in der Industrie und im Bereich der Dienstleistungen. Denn hier werden für erfahrene Produktmanager mit 5-10 Jahren Erfahrung Jahresgehälter von 70.000 bis 90.000 Euro bezahlt. Gefolgt vom Hightech-Bereich, wo Senior-Produktmanager bis zu 70.000 Euro verdienen. Dahinter rangieren Konsumgüter (max. 65.000 Euro) und Einzelhandel (max. 68.000 Euro). Das haben die Gehaltsanalysen des Beratungsunternehmens Michael Page ergeben.

Wie viel die Manager erhalten, hängt nicht nur von der Berufserfahrung ab. Es gibt weitere Faktoren. Ein Marketing-Experte ohne Personalverantwortung verdient in Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern im Schnitt 37.000 Euro, bei mittelgroßen Firmen mit bis zu 500 Mitarbeitern etwa 10.000 Euro mehr, wohingegen große Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern im Schnitt 54.000 Euro bezahlen. Das hat im Falle des Produktmanagers schlicht mit dem Umsatzvolumen und Deckungsbeitrag zu tun. Es ist ja auch logisch, dass hier Produktmanager in den größeren, internationalen Unternehmen einfach ein größeres Rad drehen und mit ihrem Produkt einen größeren Gesamtdeckungsbeitrag erzielen können.

Allerdings sind die Grenzen nach oben hin offen. Verantwortet der Manager ein Produkt, das einen Großteil des Unternehmensumsatzes ausmacht, ist sogar ein Topverdienst von mehr als 100.000 Euro möglich. In diesem Fall tragen sie allerdings auch in ihrem Verantwortungsbereich die unternehmerische Verantwortung, erfüllen also eher die Funktion eines Teil-Geschäftsführers. Hier schlägt sich also auch das Risiko, das sie mit ihren Entscheidungen tragen müssen, auf der Gehaltsabrechnung nieder. Die vielfältigen Chancen und Optionen machen dieses Tätigkeitsfeld besonders spannend für qualifizierte Bewerber mit Organisationstalent.

IT-Gehälter 2014 – Robert Half Technology deckt auf

Im Mai haben wir auf dem Gehälterblog über die letzte Robert Half Gehaltsübersicht für IT-Berufe berichtet. Nun im Herbst ist die 2014er Ausgabe erschienen, die wir uns natürlich gleich für unsere Leser näher angeschaut haben.

Die Gehaltsübersicht besteht wie im vergangenen Jahr wieder aus zwei Teilen. Teil 1 basiert auf einer Studie von Robert Half Technology, dem „Workplace Survey“. 100 CTOs und CIOs – auf gut Deutsch IT-Bereichsleiter – wurden hier zu Trends, Wachstumsaussichten und Rekrutierungsbedarf in ihrem Unternehmen befragt. In Teil 2 werden dann die Vergütungsaussichten für insgesamt 46 IT-Positionen dargestellt. Basis für die Analyse war eine mehrdimensionale Befragung von Personalberatern, Robert Half Management, Bewerbern und Firmenkunden. Bezugsgröße sind die Bruttojahresgehälter ohne Boni, Benefits und weitere Zusatzleistungen – also der vertraglich garantierte Total-Cash.EDV-GeSalComp

 

Wir sind hier beim Gehälterblog, deshalb starten wir bei Teil 2 – der Gehaltsanalyse. Here we go:

Es gibt ja eine Menge Gehaltsanalysen im Markt, die meisten weisen stark aggregierte Werte auf. Bei der vorliegenden Gehaltsübersicht der Jungs und Mädels bei Robert Half fällt auf, dass sie mit 46 unterschiedlichen IT-Funktionen sehr detailliert ist. Das ist für eine kostenfreie Analyse bemerkenswert und schützt den Leser davor, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wir müssen immer schmunzeln, wenn wir Kurzanalysen der Art lesen: „Bei Banken verdient man durchschnittlich 4.508 Euro pro Monat.“ (stand so kürzlich in der FAZ.net). Was nutzt mir das, wenn ich nach 2-3 Jahren im Job wissen möchte, wo ich stehe und was mir zusteht? Deshalb hat Robert Half Technology in seiner Analyse die Gehälter auch nach Berufserfahrung gestaffelt, und auch diese Staffeln sind nicht zu weit gespreizt: 0-2 Jahre, 3-5 Jahre, 6-9 Jahre und > 10 Jahre. Sehr gut – das ist sinnvoll und gefällt uns.

Wir können hier natürlich nicht die kompletten Daten ins Blog kopieren, aber jeder kann sich die Studie gerne kostenfrei herunterladen.

Ein paar Daten möchen wir aber doch preisgeben. Dass Gehälter von der Berufserfahrung und vom Wissen abhängig sind, ist jetzt sicher nicht die große Überraschung. Schaut man sich die Daten aber genauer an, kommt man schon ins Grübeln: So kann laut Analyse ein IT-Consultant mit 3-5 Jahren Berufserfahrung zwischen 46.000 und 61.000 Euro verdienen – eine Bandbreite von 15.000 Euro. Oder ein Software-Architekt mit 3-5 Jahren Erfahrung steht mit einer Vergütung von 48.000 – 58.000 Euro in der Studie (10.000 Euro Unterschied). Mit zunehmender Berufserfahrung werden die Bandbreiten tendenziell größer. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Mitnichten. Hier wird sichtbar, dass Gehälter von diversen strukturellen Bedingungen abhängen: Die Größe des Arbeitgebers spielt eine Rolle, der Beschäftigungsort, die Firmenbranche und deren Marge bzw. Profitabilität. Bezüglich der Regionen wurde in der Analyse für die Städte, in denen Robert Half Niederlassungen betreibt, eine Art Index ermittelt. Demnach werden in Hamburg (105%) und München (104%) die höchsten Gehälter bezahlt, gefolgt von Stuttgart/Frankfurt (beide 102%), Düsseldorf (100%) und Köln (95%). Die rote Laterne hält Berlin mit 91% der Durchschnittsgehälter. Das deckt sich in etwa mit den Egebnissen von anderen Vergütungsberatungen wie etwa Personalmarkt. Zu den Gehaltsschwankungen nach Branchen und Firmengröße beinhaltet die Analyse von Robert Half Technology leider keine Angaben. Es gilt aber die Faustregel, dass Großunternehmen höhere Vergütungen als kleinere und mittlere Firmen bezahlen.

Die großen Bandbreiten zeigen aber, dass nicht zuletzt jeder Arbeitnehmer selbst gefragt ist. Wer darauf wartet, dass der Arbeitgeber mit einer Gehaltserhöhung auf einen zukommt, wird im Verlauf der Zeit abgehängt. Wir erleben in unserer Beratungspraxis bei CAVISIO immer wieder, dass Kandidaten mit exzellenten Referenzen ihre Arbeitskraft teils deutlich unter Wert verkaufen. Hat sich die Gehaltsschere dann einmal zu weit geöffnet, wird es meist unmöglich, mit einer Gehaltsrunde die Gehaltslücke wieder zu schließen. Empfehlenswert ist deshalb, alle 2 Jahre mit dem Vorgesetzen ein Vergütungsgespräch zu führen – idealerweise nach einer Beförderung oder Vorgesetztenwechsel. Es besteht natürlich auch jederzeit die Möglichkeit, sich extern nach einer neuen Stelle umzusehen und dann die Gehalts-Karten neu zu mischen.

Kommen wir zum spannendsten Punkt der Analyse: Welche Funktionen im IT-Bereich sind denn am besten bezahlt?

Es überrascht nicht, dass die IT-Führungskräfte, voran die CIOs der Unternehmen, am meisten verdienen. IT-Vorstände mit langjähriger Erfahrung können mit mehr als 167.000 Euro Jahresgehalt rechnen. Auch langjährige IT-Leiter und Teamleiter kommen in den sechsstelligen Gehaltsbereich. Wer in der IT-Beratung sein Gehalt maximieren möchte, sollte auf die Bereiche Consulting und Projektmanagement zielen und den IT-Betreuungsbereich möglichst meiden. In der Anwendungsentwicklung zählen die Datenbankentwickler, DB-Administratoren und Data-Warehouse-Spezialisten zu den Top-Verdienern. Internet-, e-Commerce- und Netzwerkspezialisten zählen vergütungsseitig zum Mittelfeld – sieht man von einzelnen Rollen wie Produktmanagern oder Netzwerkarchitekten ab. Wer schließlich im Software-Entwicklungsumfeld auf eine überdurchschnittliche Vergütung aus ist, sollte sich auf die Technologien Java, C#/.NET, C++ oder ABAP spezialisieren oder in Richtung IT-Architekt weiter entwickeln. In den Bereichen PHP oder Typo3-Webentwicklung sind die Verdienstmöglichkeiten unterdurchschnittlich. Wer seine Karriere im Feld Helpdesk und Technischer Support sucht, der muss sich im Klaren darüber sein, dass er vermutlich nie zu den Top-Verdienern zählen wird. Mit Ausnahme der Funktion des Systemingenieurs sind hier die finanziellen Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt.

Zu einem wettbewerbsfähigen Vergütungspaket gehören aber nicht nur die individuellen vertraglichen Bezüge. Viele Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern breit gefächerte Pakete an Zusatzleistungen. Das können Essenzuschüsse, Zuschüsse bei der Altersversorgung, betriebliche Kindergärten, Firmen-Handy, Tablets, Notebooks, ein Home-Office und natürlich der Dienstwagen sein. Auch betriebliche Weiterbildungen erhöhen im Laufe der Karriere den Marktwert. Gerade im IT-Bereich nehmen die Zusatzleistungen zu, da sich immer mehr Arbeitgeber aufgrund des Wettbewerbs um IT-Spezialisten zu sogenannten „Caring-Companies“ entwickeln.

Kommen wir zum Abschluss des Artikels noch zur „Workplace Survey“ von Robert Half Technology. Wie bereits beschrieben, wurden hier 100 IT-Chefs über ihre Zukunftserwartungen befragt. Für IT-Spezialisten ermutigend ist sicher, dass 88% der Befragten zuversichtlich (davon jeder siebte sogar sehr zuversichtlich) für die Wachstumsaussichten ihrer Firma sind und 94% mit weiteren Investitionen rechnen. Dass ebenfalls 88% der CIOs das Finden geeigneter Mitarbeiter für herausfordernd halten, dürfte für anhaltend gute Verdienstaussichten im IT-Umfeld sorgen.

Besonders schwierig ist die Stellenbesetzung laut Survey übrigens in den Bereichen Software-Entwicklung und Anwendungsentwicklung, IT-Security, Systemadministration und Business Analyse. Gute Verhandlungsmöglichkeiten für erfahrene Spezialisten aus diesen Bereichen. Wer über seine persönlichen Möglichkeiten im Unklaren ist, kann sich übrigens von erfahrenen Karriere-Coaches wie denen von CAVISIO neutral beraten lassen.

 

 

Wer verdient wie viel im IT-Bereich?

Liebe Leser des Gehälterblogs,

der heutige Artikel beschäftigt sich mit der Frage „Wer verdient wie viel im IT-Bereich“. Der Artikel blickt dabei über den Tellerrand der Einstiegsgehälter hinaus.

Berufseinsteiger haben besonders in der IT-Branche gute Karten, schließlich trifft der Fachkräftemangel auch und besonders diesen Bereich. Sogar Quereinsteiger haben inzwischen realistische Chancen und gute Gehaltsaussichten. Dies zeigt die Infografik von Gehalt.de. Doch wer verdient eigentlich wie gut im IT-Bereich?

Infografik IT-Gehälter

Zum Vergrößern auf die Infografik klicken!

Na klar, am besten verdienen die Geschäftsführer. Das durchschnittliche Gehalt (basierend auf 160 Datensätzen) liegt bei 168.191 €. Es lohnt sich also auch finanziell im IT-Bereich Chef zu werden. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass mit dem höheren Gehalt eine höhere Verantwortung und eine größere Arbeitsbelastung einhergehen. Dass sich auch Personalverantwortung finanziell auszahlt, zeigt sich im Verdienst der IT-Leitung. 111.409 € bedeutet in diesem Bereich ein Top-Jahresgehalt.

Ein besonderer Blick lohnt sich auf den Bereich Produktmanagement. Der Durchschnittswert liegt bei knapp 62.500 €. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den Verdiensten von Männern und Frauen. Während Frauen 52.406 € für ihre Tätigkeit erhalten, können Männer durchschnittlich sogar mit 65.000 € rechnen.

Eine Spezialisierung in der IT-Branche ist auf jeden Fall ratsam. Besonders gut eignet sich diese in Richtung IT-Beratung oder IT-Sicherheit. Bei beiden liegen die Durchschnittsverdienste bei etwa 59.000 €.

Am schlechtesten bezahlt werden nach den Angaben von Gehalt.de übrigens die sogenannten „Nerds“. Damit sind studentische Aushilfen im IT-Sektor gemeint, die im Schnitt mit jährlich 9.024 € vergütet werden. Solch ein Job ist allerdings trotz des geringen Ausgangsgehalts ratsam. So haben die Studierenden gleich die Möglichkeit herauszufinden, ob die IT-Branche die richtige Sparte für die eigene Zukunft ist.

Weitere Informationen zur Datenbasis gibt es übrigens auf der Seite von Gehalt.de.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende,

bis bald

Marco für den Gehälterblog

Gehälter in der Werbebranche

Hallo liebe Leser des Gehälter-Blogs,

wie Ihr schon mitbekommen habt, haben wir von alma mater inzwischen den Ergebnisbericht der Gehaltsstudie 2012 veröffentlicht. Diesen könnt Ihr Euch nach kostenloser Registrierung kostenfrei bei alma mater downloaden. Alle nötigen Infos dazu findet Ihr unter www.alma-mater.de/de-gehaltsstudien Wir werden in nächster Zeit Detailanalysen zur Studie auf diesem Blog veröffentlichen. Seid gespannt! Mit der ersten Detailanalyse ist schon in der kommenden Woche zu rechnen. Ein Klick und Blick auf den Blog lohnt also immer.

Gehälter in der Werbebranche

Da wir den Blog ja aber auch gerne als Übersicht über aktuelle Gehaltsentwicklungen und aktuelle Themen zu Verdiensten nutzen, möchte ich Euch heute eine tolle Infografik zeigen, die mich vergangene Woche per Mail von der Seite www.gehalt.de erreicht hat. Diese beschäftigt sich mit den Verdienstmöglichkeiten in der Werbebranche und zeigt, welche Gehälter unterschiedlich Beschäftigte in einer Werbeagentur erhalten können. Dazu zählen die Berufe: Geschäftsführer, PR-Managerin, Marketing, Controller, Creative Director, Projektmanager, Konzepter, Junior Art Director, Designer und Texter.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken!

Als Datenbasis für diese Illustrationen dienen 5.109 Daten aus unterschiedlichen Werbeagenturen. Falls Ihr Euch für weitere detaillierte Statistiken der Gehälter in der Werbebranche interessiert, empfehlen wir Euch folgenden Link http://www.gehalt.de/news/Die-Werbebranche-und-ihre-Gehaelter.

Webinar zum Einstiegsgehalt

Am vergangenen Dienstag durfte ich mit unserem Geschäftsführer Jürgen Bühler ein kostenfreies Webinar zum Thema „Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen“ halten. Datenbasis dafür war die Gehaltsstudie 2012. Wir haben das Webinar aufgezeichnet und es in unserem Webinar-Archiv zur Verfügung gestellt. Wenn Ihr Euch also über  Einstiegsgehälter informieren wollt, werft einfach einen Blick auf unseren Webinar-Blog. Dort findet Ihr auch immer aktuelle Ankündigungen für künftige kostenfreie Fachvorträge und alles aus der Welt der Online-Seminare. Soviel sei verraten: Für die nächsten Wochen ist ein weiteres Webinar zu diesem Thema geplant. Seid also gespannt!

Ich wünsche Euch noch eine schöne Rest-Woche,

bis bald

Marco vom Gehälterblog

Gehaltsunterschiede bei Bachelor-, Master und Diplom-Absolventen

Hallo liebe Leser,

letzte Woche habe ich ja über die Gehaltsstudie 2011 über Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen berichtet und erwähnt, dass die Stuttgarter Personalvermittlung auch regelmäßig Detailanalysen veröffentlicht. Eine davon wurde letzten Monat durchgeführt und beleuchtet die Einstiegsgehälter hinsichtlich der Abschlüsse Bachelor, Master und Diplom. Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines JobSpezials mit dem Titel „Was zahlt sich aus: Bachelor, Master oder Diplom?“ öffentlich auf Seite gestellt. Zudem wird auch noch ein kurzes Überblick über die verschiedenen Abschlussarten gegeben und im Fazit gibt es ein paar interessante Denkanstöße, die man bei der Studienwahl hinsichtlich des Gehalts berücksichtigen sollte.

Das JobSpezial findet ihr übrigens „hinter“ diesem Link!

Viel Freude beim Lesen!

Sabrina vom Gehälterblog

Aktuelle Gehaltsstudie für Berufseinsteiger

Hallo liebe Leser,

seit einiger Zeit gibt es die neue alma mater Gehaltsstudie. Diese ist mit 28 Seiten wieder sehr umfangreich und erste Detailanalysen ergänzen das Zahlenrepertoire wieder einmal um ein vielfaches. Wen wundert es auch, wenn man weiß, dass wieder über 900 Unternehmen an der Studie teilgenommen haben!? 😉

Hier aber einmal die wichtigsten Ergebnisse der Gehaltsstudie 2011 für Hochschulabsolventen auf einen Blick:

Das durchschnittliche Jahresbruttogehalt von Berufseinsteigern mit einem Abschluss von einer Universität oder Fachhochschule liegt bei rund 40.000 € (Median).

Betrachtet man die Bezahlung der Berufseinsteiger in den verschiedenen Abteilungen („Funktionen“), liegen Einsteiger in den Bereichen Fertigung und Forschung und Entwicklung mit 42.000 € brutto/Jahr ganz vorne. Der Großteil der Funktionen wird durchschnittlich mit 40.000 € brutto pro Jahr entlohnt. Bis zu 8,33 % weniger erhalten Trainees.


Zum Vergrößern auf das Bild klicken!

Wichtig bei den Gehältern ist auch die Größe eines Unternehmens. In Konzernen (über 5.000 Mitarbeiter) sind die Verdienstmöglichkeiten am höchsten und nehmen mit sinkender Mitarbeiterzahl ab. So werden in Konzernen Einstiegsgehälter von über 43.438 € erzielt, die somit mehr als acht Prozent über dem Durchschnitt liegen. In Kleinstunternehmen mit bis zu zehn Arbeitnehmern liegen die Gehälter 15,1 % unter dem Durchschnitt, was ungefähr 34.000 € ausmacht. Ein ganz schöner Unterschied, wenn ihr mich fragt!

Wie im Vorjahr sind es die Branchen Medien, Zeitarbeit, öffentlicher Dienst und sonstige Dienstleistungen, in denen Absolventen weniger als in anderen Branchen verdienen. Auch die Tourismusbranche liefert mit einem Durchschnitt von 27.000 € ein sehr ernüchterndes Ergebnis. Besonders hohe Gehälter sind in der Branche Automotive möglich. Dort liegt der Median bei 48.000 €.

Regional betrachtet sind die Chancen auf ein überdurchschnittliches Gehalt in den Bundesländern Bayern, Saarland, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen sehr gut. Dort betragen die Mittelwerte mindestens 41.000 €. Berlin ist das Schlusslicht unter den Bundesländern und weist ein Durchschnittsgehalt von 38.834 € auf.

Das erste Mal hat die Personalvermittlung auch nachgefragt, ob die Unternehmen einen Unterschied bei der Bezahlung von FH- und Uni-Absolventen machen. Das Ergebnis ist beruhigend für alle diejenigen, die von einer Fachhochschule kommen: Einen Unterschied machen nur wenige Arbeitgeber und wenn, dann liegt dieser bei 17 %. Einen ähnlichen Aufschlag von 20 % erhalten Kandidaten, die promoviert oder habilitiert haben.

Die durchschnittlichen Vergütungen von Praktika und Abschlussarbeiten liegen bei 619 € und 687 €.

Mehr Details gibt es natürlich bei alma mater. Dort kann man sich nach erfolgreicher Registrierung die Studie kostenlos herunterladen. Aber auch in der Kategorie „JobSpezial“ werden immer wieder Detailanalysen veröffentlicht, die auch als Gast zugänglich sind!

Liebe Grüße!

Sabrina vom Gehälterblog

So viel verdienen Hochschulabsolventen in IT-Berufen – II

…was lange währt wird gut – sagt man. Darum nun Part zwei der Zusmmenfassung der Detailanalyse von IT-Einstiegsgehältern. Was die unterschiedlichen Funktionen und Abschlüsse beim Gehalt ausmachen, habe ich ja bereits in meinem letzten Artikel geschrieben. Wenden wir uns also den Branchen und dem Einfluss der Unternehmensgröße zu!

Einstiegsgehälter von ITlern nach Branche

IT-Einstiegsgehalt-Branche

Bildquelle: alma mater GmbH

Wie in der Grafik gut zu sehen, werden die höchsten Gehälter für Hochschulabsolventen mit wenig Berufserfahrung in der Versorgungs- und der E-Technik-Branche gezahlt. Platz drei belegt die Bank/Finanz-Branche, zu der die Personalvermittlung auch Versicherungen zählt. Ähnliches gilt für die Bezahlung der Absolventen in IT-Funktionen. Auch hier liegt die Versogungsbranche vorn – und zwar mit 41.722 € p.A.. Fast ebenso gut zahlen Banken, Versicherungen und Unternehmen aus dem Finanzwesen (Platz zwei), die Logistik-Branche, Firmen aus der Branche Chemie, Pharma und Medizin und Elektro-Technik: bei letzterer liegt das Bruttojahresgehalt bei brutto 41.164 €. Ganz schlecht sieht es in der Medienbranche aus, denn die bildet (wie immer?) das Schlusslicht in Sachen Bezahlung.

Konzerne und Kleinstunternehmen

Nicht neu ist, dass Gehälter im Regelfall mit der Anzahl der Mitarbeiter steigen. Und nicht anders sieht es bei den IT-Einstiegsgehältern aus. Die Spanne zwischen Unternehmen mit unter 10 Mitarbeitern und großen Unternehmen ist jedoch mit 9.824 € nicht gerade gering:

Vergleich-IT-Gehalt-Absolventen-Mitarbeiter

Bildquelle: alma mater GmbH

Dennoch denke ich, dass sich ein Einstieg in kleineren Unternehmen für Berufseinsteiger eher als lohnen kann und viele andere Vorteile mit sich bringt:
So bringt die Arbeit in kleinen Unternehmen oftmal entschieden mehr Abwechslung mit sich. Denn anstelle von extrem straff getrennten Abteilungen und Aufgabengebieten werden Mitarbeiter in kleineren Unternehmen eher für abteilungsübergreifende oder fachfremde Aufgaben herangezogen. Zudem sind durch die Größe die Entscheidungswege kürzer und die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Abteilungen auch intensiver. Und darum haben die Autoren der Gehaltsstudie meiner Meinung nach auch Recht wenn sie schreiben, dadurch würden KMUs „so ein enormes Maß an beruflichem Entwicklungspotential“ bieten „,welches sich nicht selten in wertvolle Erfahrungswerte ummünzen lässt.“

…demnächst gibt es dann eine Zusammenfassung von einer weiteren Detailanalyse. In der geht es um Trainee-Gehälter!

Bis dahin beste Grüße!

Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen – Gehaltsstudie

Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass besonders das Thema Gehalt immer wieder für Unsicherheit bei Berufseinsteigern und sogar bei Personalverantwortlichen sorgt. Nach den Gehaltschecks daher hier eine Zusammenfassung einer aktuellen Studie für Einstiegsgehälter und Praktika. Diese bietet einen fundierten Überblick über die Entwicklung von Einstiegsgehältern in Deutschland und dient als Orientierung sowie Argumentationsgrundlage für Ihre Gehaltsverhandlungen – ganz egal ob als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer.

Das jährliche Brutto-Durchschnittsgehalt für Berufseinsteiger mit Hochschulabschluss (Median
über alle) liegt in diesem Jahr bei 39.339 €.

Hinsichtlich der Einstiegsgehälter je Funktion sind eher geringe Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Sie liegen zwischen 10.500 € brutto pro Jahr (Minimum der Trainees) und 70.000 € (Maximum im Vertrieb). Im dritten Quartil liegen jedoch alle Einstiegsgehälter über 40.000 €. Die größten Einbußen gab es in den Tätigkeitsbereichen Forschung & Entwicklung, Fertigung und bei den Traineestellen.

In Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern sind die Verdienstmöglichkeiten erwartungsgemäß hoch und nehmen mit sinkender Mitarbeiterzahl sukzessive ab. So werden in Konzernen Einstiegsgehälter von über 40.000 € erzielt, die zudem mehr als sechs Prozent über dem Durchschnitt (Median) liegen. In Kleinstunternehmen mit bis zu zehn Arbeitnehmern liegen die Gehälter 13,52 % darunter und erreichen im Durchschnitt kaum ein Brutto-Jahresgehalt von 34.000 €. Absolventen mit einem Diplom oder Bachelor-Titel verdienen zudem weniger in den ersten Jahren als ihre Kommilitonen mit einem Master-Titel. Am niedrigsten sind entsprechend zur Unternehmensgröße und dem Abschluss die Gehälter von Bachelor-Absolventen in Unternehmen mit weniger als 99 Mitarbeitern.

Je Branche betrachtet erzielen Mitarbeiter in den Medien ebenfalls ein eher niedriges Jahresgehalt (35.040 €). Einerseits kann dies an der hohen Anzahl kleiner Unternehmen in der Branche liegen,
andererseits aber auch an der ohnehin rückläufigen Entwicklung der Einstiegsgehälter. In den Bereichen Bank/Finanz, Chemie/Pharma, E-Technik und Versorger verdienen junge Akademiker dennoch zwischen 41.000 und 42.000 € jährlich (Median), also fünf bis sechs Prozent über dem Durchschnitt.

Regional betrachtet bestätigt die Auswertung die Existenz eines West-Ost-Gefälles: In den Postleitzahlgebieten 0 und 1 liegen die Einstiegsgehälter 3,9 und 2,3 Prozent unter dem Durchschnittsgehalt. In den Gebieten 3 und 4 hingegen sind es mit 40.521 € und 40.530 € jährlich fast zwei Prozent mehr als der durchschnittliche Verdienst.

Ganze 5,4 % mehr als der Durchschnitt verdienen Hochschulabsolventen in Unternehmen, die nach Tarif bezahlen. In tariflich ungebundenen Unternehmen liegen die Entlohnungen über vier Prozent unter dem Durchschnitt (37.349 € brutto/Jahr).

Praktika und Abschlussarbeiten werden mit bis zu 2.300 und 2.000 € monatlich vergütet. Durchschnittlich verdienen Praktikanten 535 € und Diplomanden 600 € brutto im Monat, wobei überraschenderweise Arbeitgeber mit 10 – 99 Mitarbeitern diesen Durchschnitt erhöhen und Unternehmen mit mehr Mitarbeitern diesen senken. Geläufig ist mittlerweile in Unternehmen aller Größen die Vergütung von Abschlussarbeiten nach einer Prämienregelung, wodurch von den Probanden bis zu 5.000 € für eine sehr gute Note gezahlt werden. Die höchsten monatlichen Zahlungen für Abschlussarbeiten fließen in der Konsumbranche (801 €), in der auch Praktikanten mit 751 € verhältnismäßig hoch entlohnt werden. Im öffentlichen Dienst hingegen bekommen Studenten durchschnittlich 300 € monatlich für Praktika und 433 € für Abschlussarbeiten. So liegen auch die Vergütungen in tariflich ungebundenen Unternehmen je 36 € und 61 € höher als in Firmen ohne Tarifvertrag.

Die Unternehmensstandorte der 932 Probanden der Gehaltsstudie sind relativ gleichmäßig über die verschiedenen Postleitzahlgebiete in Deutschland verteilt. Die Branchen EDV, sonstige Dienstleistungen und Beratung bilden mit 38 % die größte Gruppe der 17 teilnehmenden Branchen und etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen beschäftigen zwischen 10 und 5.000 Mitarbeiter.

Status gleich Gehalt und Ansehen?

Quelle: FAZ am Sonntag, 17.01.2010

Quelle: FAZ am Sonntag, 17.01.2010

Dieses Gehalts-Ranking erschien neulich in der FAZ am Sonntag, genauso wie der GFK-Vertrauensindex 2009, der zeigt, wie angesehen welche Beruf bei den Deutschen sind:

Wie angesehen die Berufe sind

Jetzt kann man natürlich im Hinblick auf den Titel dieses Artikels folgende Gleichung aufstellen: Ärzte sind fein raus, denn sie verdienen rund 6.400 Euro brutto pro Monat und haben mit knapp 90% ein verdammt gutes Ansehen. Beides zusammengenommen ergibt einen (soziale) Status innerhalb der Gesellschafft, den kaum eine andere Gruppe erreicht.

In der Konsequenz heißt das: Wir werden alle sofort Ärzte, hehe. Nein im Ernst, die FAZ hat ihren Artikel ja nicht umsonst mit diesem Titel versehen: Das gespaltene Land. Aber warum? Nur weil Einige mehr verdienen als andere?

Fortsetzung folgt. Diskussion ist eröffnet 🙂

Johannes vom Gehälterblog