Wenn schon Du, dann aber richtig

Nachdem sich Juliane im letzten Beitrag kritisch zur Du-Kommunikation in Stellenanzeigen und Karrierewebseiten geäußert hat, liegt es wohl nun an mir, eine Lanze für einen weniger steifen Umgang im Business zu brechen.

Daimler oder Adidas machen es vor: Vorstände tauschen Krawatte und Anzug gegen Jeans und Sneaker – für eine lässigere, agile Firmenkultur. Das Du unter Kollegen und Vorgesetzten ist längst in die berufliche Realität eingezogen, in vielen Firmen über alle Hierarchien hinweg. Ist es da nicht einfach nur konsequent, auch die Karriereseiten im Internet, das Employer Branding und natürlich die Stellenanzeigen darauf abzustimmen?

Ich persönlich fand es bei unserer früheren Firma schon immer komisch: In Vorstellungsgesprächen haben wir beide uns zwar geduzt, den Kandidaten aber gesiezt. Wir haben per Sie Verträge angeboten und am ersten Arbeitstag auf Du umgeschaltet. Wir haben uns nie darüber Gedanken gemacht, ob vielleicht der eine oder andere lieber beim Sie geblieben wäre – schließlich ließ unser Auftritt im Bewerbungsverfahren auf eine Siez-Kultur schließen.

Klar, in der deutschen Sprache ist das Du im Geschäftsleben noch sperrig, insbesondere für die Generation, die nicht mit Smartphone, Social Media und Whatsapp aufgewachsen ist. Wir wurden noch so erzogen, dass im beruflichen Kontext gesiezt wird. Aus reiner Altbackenheit muss das ja aber nun wirklich nicht so bleiben.

Wenn also in einem Unternehmen eine Duz-Kultur herrscht, ist es richtig, das Du auch in die globale Bewerberkommunikation einzuführen. Dann muss es natürlich auch erlaubt sein, dass die potentiellen Mitarbeiter davon ebenfalls Gebrauch machen. Heidi im Front Office darf dann auch nicht pikiert reagieren, wenn ein Kandidat den Torsten von der Geschäftsleitung wegen der Bewerbung als Software-Consultant sprechen möchte. Dass wir auf diesen Zug nicht grundsätzlich aufspringen, versteht sich von selbst. Als Berater sollten wir uns aber nach den individuellen Vorlieben unserer Kontakte richten.

Beste Grüße
Jürgen Bühler

Hey Du! Muss das sein?

In vielen Firmen, vielleicht auch in Ihrer, sind die Kollegen per Du. Bei uns ist das auch so. Duzen wird als ein Indikator für eine tolle Firmenkultur über Hierarchie-Ebenen hinweg angeführt: „Bei uns sind alle per Du, vom Azubi bis zum Geschäftsführer.“ Wenn es passt, dann finde ich das auch vollkommen in Ordnung.

Inzwischen ist das Du auch dort angekommen, wo man sich (noch) nicht (so gut) kennt: In Stellenanzeigen, auf der Karriereseite, im Vorstellungsgespräch.

Um ehrlich zu sein: Ich finde das schwierig.

Was ist die Erwartung? Ist es wirklich okay, wenn ich Euch, liebe Arbeitgeber, so anschreibe: „Liebe Heidi, lieber Wolfgang, hiermit bewerbe ich mich um Eure Stelle als Head of Software Architecture. (…) Ich freue mich auf Eure Einladung. Eure Juliane“? Oder muss ich, wenn es offiziell wird, wieder zum Sie umschalten? Kann ich bei Euch anrufen, und – natürlich nur falls in Eurem Recruiting jemand telefonisch gerne für Bewerber zu erreichen ist – sagen: „Hallo Heidi, ich interessiere mich für Deine Stelle, ich habe aber noch ein paar Fragen… .“?

Ich stimme zu: In bestimmten Branchen (Event, Sport) oder in sehr kreativen Berufen wirkt ein Sie eher unpassend. Aber schafft das Vertrautheit vorgaukelnde Du wirklich generell Vertrauen? Bin ich von gestern, wenn ich das Sie nicht als Zeichen von Distanziertheit, sondern respektvoller Umgangsformen empfinde?

Jürgen und ich, wir waren uns nicht sicher. Und da Jürgen immer ein bisschen hipper und experimentierfreudiger ist als ich, musste er mich ermutigen, es auszuprobieren. Ein paar Wochen habe ich neue Kontakte von Beginn an geduzt.

Für Dich immer noch Sie!

Ich mache es kurz: Für mich hat das nicht funktioniert. Ein paar Mal hätte ich fast meine eigene Zunge verschluckt, bei dem Wirr-War, dass in meinem Sprachzentrum entstanden ist. Und mein Eindruck war: Nicht jeder fand das genial. Wenn man auf ein „Hallo Vera!“ ein „Sehr geehrte Frau Brauer!“ zurückbekommt, lässt einen die virtuelle Ohrfeige zusammenzucken. Für den Moment lasse ich das wieder mit dem permanenten Du.

Viele Grüße
Juliane Brauer

Telefontermin mit CAVISIO – Planung leichtgemacht

Ich möchte Ihnen heute kurz ein neues Tool vorstellen, mit denen Sie noch einfacher als bislang Telefontermine mit unseren Beratern vereinbaren können.

Vor einigen Wochen habe ich auf einer längeren Autofahrt mal wieder eine Folge des Unternehmer.fm Podcasts von Christian Gursky angehört. An das genaue Thema der damaligen Folge kann ich mich gar nicht mehr erinnern, aber eine Tool-Empfehlung erschien mir damals sehr interessant. Christian erzählte in seinem Podcast, dass er immer wieder das Thema hat, dass sich seine Hörer spontan mit ihm zu einem kurzen Telefonat verabreden möchten, und dass es für ihn nicht möglich ist, die Anrufe immer direkt per Hotline zu bearbeiten. Er stellte ein Web-Tool vor, mit dem sich Hörer und Interessenten bei ihm ganz einfach einen Telefontermin im Kalender buchen können.

Bei uns läuft das ganz ähnlich: Entweder bekommen wir Anfragen über die Empfehlung von zufriedenen Kandidaten oder wir sprechen interessante Personen direkt über die sozialen Netzwerke wie XING, LinkedIn und Experteer an. Für ein erstes Kennenlernen vereinbaren wir immer ein Sondierungstelefonat. Da die meisten unserer Kandidaten berufstätig sind, gehen für die Vereinbarung dieses Termins dann oftmals 3-4 Mails hin und her, bis ein passender Termin für beide Seiten gefunden ist.

Direkt nach meiner Rückkehr ins Büro habe ich mir das Tool aus dem Podcast mal näher angesehen und war von youcanbook.me sofort überzeugt. Die Websoftware ist wirklich kinderleicht einzurichten und mit einem Cloud-Kalender eigener Wahl verbunden. Einmal auf „Publish“ geklickt und die Buchungsversion ist scharf und per URL im Internet auffindbar. Meinen Kalender findet Ihr übrigens unter: https://juergenbuehler.youcanbook.me.

Wir haben die Funktion jetzt seit Mitte Februar im Einsatz und sind begeistert. Immer wenn wir uns mit jemandem zum Telefonieren verabreden möchten, senden wir den Link und unser Gesprächspartner kann sich einen Termin aussuchen, der ihm oder ihr gut passt. Wer sich mit uns über seine Karriereplanung oder einen möglichen Jobwechsel unterhalten möchte, kann auch ganz einfach über unsere Beraterseite auf der Webseite einen Termin mit uns vereinbaren.

Der Clou kommt zum Schluss: Alle wesentlichen Features sind über die kostenfreie Freemium Version nutzbar.

Interview mit Bestcruiter, der Bewertungsplattform für Personalberater

Seit einigen Monaten unterhalten wir Berater von CAVISIO ein Profil auf der noch ziemlich neuen Internetseite Bestcruiter. Bestcruiter ist eine Bewertungsplattform, auf der Kandidaten und Unternehmen ihre Erfahrungen mit Personalberatern ausdrücken können. Uns gefällt dieser Service gut, weil er für mehr Transparenz im Markt der Personalberatung sorgt. Die Profile unserer Berater Juliane Brauer und Jürgen Bühler können dort eingesehen werden. Wer uns bewerten möchte, kann das auch direkt dort tun.

Bestcruiter hat uns kürzlich gebeten, in einem kurzen Interview über CAVISIO und die Besonderheiten unserer Dienstleistung zu sprechen. Das Angebot haben wir gerne angenommen. Das Interview mit Jürgen Bühler finden Sie im Blog von Bestcruiter.

Karriere-Vision 2016: Gehalt, Bewerbung, Weiterbildung im Fokus

„Welche Fragen beschäftigen Sie bei Ihrer Karriere am meisten? Worüber möchten Sie hier im Blog zukünftig lesen?“

Das war der Aufhänger unserer kleinen Umfrage, die wir im Frühjahr bei mehr als 600 Kandidaten unserer Karriereberatung durchgeführt haben. Wir freuen uns über die große Resonanz und den wertvollen Input für unser Blog. Der Zuspruch motiviert uns, den Blog in der Zukunft thematisch breiter aufzustellen.

Auf diese Themen konzentrieren wir uns zukünftig:

TagCloud - Themen im Blog

Gehalt

Sie erhalten transparente, umfassende Informationen zu neuen Gehaltsanalysen, Tipps für Gehaltsverhandlungen und wir räumen mit Gehalts-Mythen auf.

Zukunftstrends

Worauf müssen wir uns in Zukunft einstellen? Wie bereiten wir uns auf eine Arbeitswelt geprägt von Industrie 4.0, Digitaler Transformation, Automatisierung, Machine Learning und künstlicher Intelligenz  vor? Aus diesen Fragen resultiert unmittelbar ein weiterer thematischer Schwerpunkt:

Weiterbildung

Wir sind gefordert, ohne Frage. Zeit ist die knappste Resource. Dennoch: Wir müssen am Ball bleiben! Welche Weiterbildungen sind zielführend? Wie bringen wir Lernen und Arbeiten unter einen Hut? Welche Unterstützung erwarten wir vom Arbeitgeber? Wie sichern wir uns diese?

Bewerbung / Auswahlverfahren

Auswahlverfahren als Black-Box – Sie (und wir) erleben es immer wieder: Was passiert in den Personal- und Fachabteilungen? (Wie) Funktionieren standardisierte Online-Bewerbungsformulare? Kann man sich in einem solchen „Schema F“ überhaupt positionieren? Welchen Trends unterliegen Vorstellungsgespräche? Wie geht gute Vorbereitung? Gerade beruflich stark eingebundenen Professionals, die wenige Gespräche führen, fehlen Übung und Routine.

Laufbahn und Karriere

Regelmäßig fragen wir uns, wie wir den nächsten beruflichen Schritt am besten ausrichten. Welche Entwicklungsmöglichkeiten bieten sich? Wie gestaltet man seine Laufbahn aktiv? Was ist eigentlich eine „Karriere“?

Überraschende, manchmal skurrile, gelegentlich nicht nachvollziehbare, aber auch viele aufschlussreiche Anekdoten aus unserem Beratungsalltag, Interviews von Experten sowie Beiträge von Gastautoren mit Spezialwissen liefern neue Blickwinkel und Impulse für berufliche Zufriedenheit.

Und wir setzen auf Sie: Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion und treten Sie mit uns und anderen Interessierten in Kontakt. Wir freuen uns auf Ihre Meinungen und spannende Diskussionen.

Wer den Gehaltshebel überdreht, riskiert den Betriebsfrieden

Heute mal was aus aktuellem Anlass. Fast jeder in Deutschland ist in den vergangenen Monaten ja bereits Opfer eines der uferlosen Streiks der Lokführer oder Piloten geworden. Wenn alle Stricke reißen und die Fronten verhärtet sind, hilft manchmal nur ein Warnstreik um die eigenen Positionen durchzusetzen.

Wenn es eine Anspruchsgruppe übertreibt, kann sie aber den Zorn der Kollegen auf sich ziehen. Eben ist mir das Foto von einem Memo per Whatsapp aufs Handy geflattert, in dem sich das Bodenpersonal eines amerikanischen Flughafens bitter über das Verhalten ihrer Pilotenschaft beschwert und diesen Frust direkt per Telex in die Flugzeugkanzel gesendet hat – quasi ein Shitstorm-Rundmail an die „hohen Herren“ in den hohen Gefilden.

ed807d9212f6dafe5605335b6cb526b4„We hate you for what you are doing“ – Teamgeist hört sich anders an.

 

Karriere Vertriebsingenieur – wenn Ingenieure Kunden beraten

Wer sich für eine Vertriebskarriere in technischen Unternehmen interessiert, stolpert immer wieder auf das Berufsbild des Vertriebsingenieurs. Im Berufstitel kommt schon zur Geltung, dass es sich hier nicht nur um den Verkauf von Produkten und Maschinen dreht – Vertriebsingenieure sind in der Regel technisch gut ausgebildet, verstehen ihr komplexes Produkt und können mit den Kunden auf Augenhöhe über passende Lösungen nachdenken. Und diese dann erfolgreich verkaufen.

Was verdient ein Vertriebsingenieur?

In den ersten Berufsjahren hat ein junger Vertriebsingenieur noch einen relativ geringen Spielraum bei den Gehaltsverhandlungen. Der Einstieg in den technischen Vertrieb erfolgt meist um die 40-45.000 Euro Jahresbruttogehalt. Wer ein Vertriebstraineeprogramm bei einem der Technologiekonzerne ergattert, kann schon auch mal über die 50.000 Euro raus kommen. Diese Stellen sind aber rar und die Hürden liegen entsprechend hoch. Da die Anfänger sich erst noch in das Themenfeld und die Kundenberatung einarbeiten müssen und ihnen in den allermeisten Fällen das Kundennetzwerk fehlt, fallen natürlich auch die variablen Bezüge erstmal geringer aus. Das ändert sich aber mit zunehmender Erfahrung, sodass erfahrene, erfolgreiche Vertriebsingenieure über Boni und Tantiemen ihr Gehalt ein gutes Stück mitbestimmen können. So kommen erfahrene Mitarbeiter im Technical Sales auf Gehälter um die 80-90.000 Euro p.a. Der Verdienst ist auch stark vom Unternehmen und insbesondere der Firmengröße abhängig. Laut 2014er Vergütungsstudie der Beratung Michael Page verdienen erfahrene Vertriebsingenieure mit mehr als 10 Jahren Erfahrung im Mittelstand zwischen 75.000 und 93.000 Euro. In Großunternehmen liegt die Vergütung im Schnitt um 5.000 bis 10.000 Euro darüber. Hier sind dann aber geldwerte Nebenleistungen wie ein Firmenfahrzeug inkludiert. Darüber wird die Luft zunehmend dünn. Wer sechsstellig verdienen möchte, kann sich nach Führungsfunktionen oder Key Account Manager Positionen umsehen. Mit einer Führungskarriere entfernt man sich aber immer stärker vom Kunden und dem operativen Geschäft. Und nicht jeder hat das Zeug zur Führungskraft.

Welche Rolle spielt der variable Anteil am Gehalt?

Denkt der Deutsche an Vertrieb, kommt ihm meist der Versicherungsvertreter in den Sinn, der schon im elterlichen Wohnzimmer gesessen hat und den Eltern die eine oder andere Dienstleistung aufgeschwatzt hat. Oder der Hausierer oder „Abodrücker“. Mit diesen Vertriebsrollen haben Vertriebsingenieure in der Regel nicht viel gemein. Sie sind eher Produktspezialisten und Kundenberater, die auf Anfragen von Kunden oder größere Ausschreibungen reagieren und maßgeschneiderte Lösungen projektieren. Oder es läuft viel über ihr Beziehungsmanagement, denn der Sales Cycle ist bei technischen Investitionsgütern lang und erfordert Ausdauer. Klar geht ein Vertriebsingenieur auch raus zum Kunden. Dann aber mit Vorab-Termin und meist auf Wunsch des Kunden.
Vom Versicherungs- oder Finanzvertreter unterscheiden den Vertriebsingenieur aber auch sein Vergütungsmodell. Während die Vertreter rein erfolgsbasiert bezahlt werden, ist der variable Anteil am Gehalt im Technischen Vertrieb deutlich geringer. Selten macht der variable Anteil am Gehalt mehr als 20 Prozent aus und das dann auch nur bei sehr erfahrenen Sales Professionals. Aktuelle Vergütungstrends im Vertrieb gehen auch wieder mehr in Richtung Fixgehalt und Tantiemen, die an den Unternehmenserfolg geknüpft sind. Damit möchten die Unternehmen eindämmen, dass ihre Vertriebler nur am kurzfristigen Abschluss orientiert sind und die nachhaltige Kundenbeziehungspflege vernachlässigen. Und gerade die ist im Vertrieb von Investitionsgütern unabdingbar.

Und ständig lockt das Weib – nur nicht bei der Gehaltsverhandlung

In den letzten Monaten geistert immer wieder ein Thema durch die Medien: Gender Pay Gap. Für die unter uns, die nicht jeden Sachverhalt ins Englische übersetzen wollen, handelt es sich bei der geschlechterbezogenen Gehaltslücke um die vermeintliche Kuriosität, dass Frauen für vergleichbare Tätigkeiten nachweislich eine geringere Vergütung beziehen als ihre männlichen Kollegen. Jetzt gibt es dafür sicher nachvollziehbare Gründe wie die Rückkehr in den Job nach einer Babypause, vermehrte Teilzeitarbeit bei Frauen oder „gläserne Decken“, die es in vielen Unternehmen immer noch gibt und die den Aufstieg behindern.

Gehaltslücke - Frau Mann - Gender Pay Gap

In vielen Fällen liegt es aber auch an den Frauen der Schöpfung selbst. Sie sind einfach zu bescheiden und vorsichtig in der Gehaltsverhandlung. Aufgefallen ist mir das erst wieder kürzlich, als ich eine unserer Kandidatinnen um ihre Gehaltsvorstellung gebeten habe. Die junge Dame hat einen Bachelor- und eine super Master-Abschluss von der Uni in Informatik und knapp 5 Jahre Berufserfahrung in der Entwicklung. Damit fällt sie eindeutig in das Beuteschema vieler Unternehmen, denn Frauen in MINT-Berufen sind sehr angesagt im Moment. Gerade die Großunternehmen überschlagen sich ja aktuell mit Karriere- und Recruiting-Veranstaltungen speziell für Frauen in den technischen Berufen und sogar eigene Messen für karriereorientierte Frauen gibt es bereits.

Ich schweife ab, also zurück zur Gehaltsvorstellung der Bewerberin. Ich werde aus Diskretion keine Details nennen, aber der Gehaltswunsch lag gut 5.000-7.000 Euro unter dem marktüblichen Gehalt für einen Young Professional – Software-Entwickler mit Master-Abschluss in der gesuchten Metropole München. Wer hier im Gehälterblog öfters vorbeischaut weiss ja schon, dass in München in der Regel die höchsten Gehälter bezahlt werden. Ich riet der Dame daraufhin, bei ihrer Gehaltsvorstellung gut 15% oben drauf zulegen und sich bei sehr kleinen Firmen oder Startups einen entsprechenden Verhandlungsspielraum nach unten vorzubehalten.

Ach, nur so am Rande. Heute rief bei uns ein männlicher Bachelor-Absolvent, Mitte 20, duales Studium an der FH Darmstadt an und meinte, wir dürften ihn gerne beim Berufseinstieg beraten, aber unter 50.000 Euro Einstiegsgehalt ginge bei ihm gar nichts. Ganz schön selbstbewusst.